Aromatisierung

Definition von Aromen

Wir verwenden ausschließlich Aromen, die auf EU und internationaler Ebene den aktuellen Gesetzen und Verordnungen entsprechen. Durch vielfältige und umfassende Qualitätsprüfungen wird sichergestellt, dass die Aromen in gleichbleibender hoher Qualität sicher und unbedenklich produziert werden. Seit dem 20.01.2009 gilt die Aromenverordnung VO(EG)1334/2008. Diese Verordnung hat die alte Aromen-Richtlinie 88/388EWG abgelöst.


Aromen

Wird mittels chemischer Synthese wie z. B. Veresterung oder Acetylierung hergestellt. Die dafür benötigten Rohstoffe müssen nicht natürlichen Ursprungs sein. Aber die chemische Beschaffenheit der Mehrzahl der Endprodukte sind identisch mit einer in der Natur vorkommenden Substanz pflanzlichen oder tierischen Ursprungs (ehemals Naturidenten gemäß alter 88 / 338EWG). Daher sind diese Aromen in der Regel auch rückstandsfrei. Wir von Dethlefsen & Balk setzen nach wie vor, neben den natürlichen Aromen, nur die ehemals naturidentischen Aromen gemäß alter 88 / 338EWG ein.


Natürliches Aroma

Wird aus natürlichen, pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen wie z. B. Früchten, Gewürzen, Kräutern, geröstetem Kaffee oder Milcherzeugnissen gewonnen. Zur Herstellung dürfen nur physikalische, enzymatische oder mikrobiologische Verfahren angewendet werden, u. a. Auspressen, Destillieren, Erwärmen, Filtrieren, Mahlen, Mischen, Vergären oder Zerkleinern.


95:5 Aromen

Untergruppe der Rubrik „natürliches Aroma“, striktere Regeln in der Herstellung: hier müssen mindestens 95 Gewichtsprozent aller Aromastoffe aus der namensgebenden Quelle entstammen. Maximal 5 Gewichtsprozent dürfen zum Zwecke der Abrundung (nicht zur Verstärkung) aus anderen natürlichen Quellen hinzugefügt werden. Z.B. bei einem natürlichen Bananenaroma müssen mindestens 95 Gewichtsprozent der Aromastoffe aus der Banane entstammen. Die restlichen 5 Gewichtsprozent können z.B. einen aus Nelken gewonnenen Rohstoff enthalten, sofern es den Bananengeschmack nicht verstärkt, sondern z.B. die süße, oder reife Note abrundet.


Aromatisierter Schwarztee

Die große Revolution haben die aromatisierten Schwarztees Ende der 70er Jahre erfahren. Gab es doch damals kaum einen Heranwachsenden, der nicht in seinem in Brauntönen tapezierten Jugendzimmer bei Kerzenschein und Räucherstäbchen Wildkirsch- und Vanille-Tee getrunken und weltverbessernde Gespräche geführt hat.

Heute findet diese Produktgattung eine ganz andere Positionierung. Eine äußerst abwechslungsreiche Aromenvielfalt, animiert durch den Einsatz vieler Fruchtstücke, Blüten oder Gewürze und oftmals durch neue Trends inspiriert, wird mit einer fein abgestimmten Basis verbunden. Die herben, vollfruchtigen oder intensiven Aromen werden zumeist auf milde China- und kräftig-würzige Ceylontees abgestimmt. Die leichteren, sanfteren Aromenkompositionen unterstützen wir durch eine elegante Auswahl leichterer Basen. So wählen wir dafür gern einen weichen Oolongtee, vollmundigen Gunpowder, fein-milden Keemuntee, einzigartigen Pu-Erh oder aromatischen, süßlich-erdigen Yunnantee.


Aromatisierter Grüntee

Als beste Basis für die Veredelung von aromatisierten Grüntees eignet sich der chinesische grüne Sencha. Warum? Aufgrund seines beliebten, milden, feinen und typischen Grünteecharakters. Die Aromen werden auf ideale Weise aufgenommen und bilden gemeinsam mit der Basis eine sehr ausgewogene Symbiose. Auch nach Veredelung mit markanten Aromen präsentiert sich der Grünteegeschmack stets ausgewogen.

Für die ausgefallenen, besonderen Ansprüche verwenden wir China Gunpowder und leichtere Charaktere wie Oolong oder Pai Mu Tan.


Aromatisierte Früchteteemischungen

Zu Beginn der 80er Jahre gelangten bunte Mischungen aus Fruchtstücken in die Teeläden. Ohne Koffein und Bitterstoffe eroberten die preiswerten und köstlichen Getränke schnell einen neuen Kundenkreis. So entwickelten sich die vielseitigen Kreationen schnell zum Familientee, der Kinder, Erwachsene und Senioren gleichermaßen an einen Tisch brachte. Aber auch seine vielseitige Verwendungsart verschaffte dem Früchtetee große Anerkennung. Denn auch kräftig aufgegossen, um dann mit Mineralwasser oder Sekt verdünnt zu werden, ist er kalt ein Hochgenuss.Die Eckpfeiler einer Früchteteemischung sind mild-süße Apfelstücke, zart-fruchtige Hagebuttenschalen und frisch-saure Hibiskusblüten, die den nötigen
„Body“ beisteuern. Hinzu kommt eine nahezu grenzenlose Auswahl an Früchtevariationen.

Ob Flocken, Blüten oder Stücke, es kommen mittlerweile nahezu alle Sorten von Gemüse, Früchten, Gewürzen oder Kräutern in den Tee. Und neben dem Aroma sind sie es, die den Geschmack und die Optik des jeweiligen Tees entscheidend prägen.

Wer es milder mag; unsere säurarmen Mischungen beugen Empfindlichkeiten beim Säuregehalt vor und bieten trotzdem den vollen Hochgenuss. Intensiver sogar, denn durch die Reduzierung und oftmals das Fehlen von Hibiskus steht eindeutig das Aroma im Vordergrund, das nicht durch die säuernde Geschmackseinwirkung beeinflusst wird. Können Sie sich nicht so gut vorstellen? Na, dann sollten Sie einfach mal probieren.


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