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Dooars führt leider größtenteils noch ein Schattendasein im Vergleich zu seinen bekannteren „Nachbarn“ Darjeeling und Assam. Zu Unrecht, wie wir finden, denn mittlerweile werden dort ausgesprochen schöne Teequalitäten produziert. So auch dieser Imperial White aus dem Garten Putharjhora. Das eher offene, grün gescheckte und mit silbernen Tips versetzte Blatt zeugt bereits von der besonderen Güte dieses Tees. Geschmacklich erinnert er mit seiner frisch-blumigen, leicht zitrusartigen Spritzigkeit an die ersten Darjeelings der Saison - bewahrt dabei jedoch auch seinen eigenen Charakter.
Dieses prächtige Kleinod wird in Höhenlagen von 1200-2100 m kultiviert und in Handarbeit produziert. Im Gegensatz zu vielen anderen sehr „leichten“ weißen Tees überrascht diese Qualität nach dem Aufguss mit etwas Körper und außergewöhnlichen Geschmacksnuancen. Leichte Anklänge eleganter, floraler Noten spielen mit weichen, fruchtigen Zitrustexturen. Superb! Das Blatt ist sehr ausdrucksvoll anthrazitfarben mit vielen flauschigen silbernen Blattknospen. Nur etwas für Tee Gourmets.
Diese außergewöhnliche Qualität von wild wachsenden Teebäumen wird in den Wintermonaten in den Weiten Yunnans gepflückt. Je nach Witterungsverhältnissen wechseln die Farbnuancen der reinen Blüten von crème-weißen zu leicht changierenden, moos-grünen Tönen. Die Herstellung ist recht puristisch: nach dem Pflücken werden die Blüten im Sonnenlicht getrocknet. Sie werden auch „white pu-erh“ genannt, da durch die lange Lagerung, so genanntes „aging“, weitere Reifegrade erreicht werden können. Lieblich, duftig, gekrönt durch einen Hauch herber, floraler Frische im Bouquet und am Gaumen, steht nach dem Aufguss weiß-golden in der Tasse. Zu schön um Ya Bao zu sein.
Eine weitere Variante des weißen Tees, diesmal aus Yunnan! Der Anbau dieser Qualitäten erfolgt in Höhenlagen von 1.300 bis 2.000 m bei Durchschnittstemperaturen von 12-23°C. Das große, offene und hellgrüne Blattgut, mit seinem hohen Anteil silberfarbener Blattspitzen, entfaltet in der Tasse, deren Farbe an einen nebelverhangenen Sonnenaufgang erinnert, ein weiches, mildes und gleichzeitig fruchtig-zartes Bouquet. Das aufgegossene Blattgut duftet blumig.
Pai Mu Tan gilt als der bekannteste „Weiße Tee“, der hierzulande immer mehr Freunde findet. Eine Teepflanze namens Chaicha oder Narcissus lässt diesen Tee in der Provinz Fujian wachsen und ist auch als „White Peony“, also „Weiße Pfingstrose“ bekannt. Nach Pflückung wird der Tee ohne technische Mittel in der Sonne oder in geschlossenen Räumen getrocknet. Das Blattgut bietet uns ein grünes Farbspiel in allen Facetten, ist sehr voluminös und hat einen schönen Anteil an länglichen, weiß-silbrigen Blattspitzen. Die Tasse schimmert bernsteinfarben und gibt einen eleganten, würzigen Geschmack ab.
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